• Bereits 1922 erwähnen Protokolle der Pilgermission erstmals eine "Schwesternangelegenheit".
  • Die Schwesternschaft wurde 1925 im Auftrag des Komitees der Pilgermission gegründet, um ledige Frauen für die missionarisch-diakonische Arbeit in den Gemeinden in der Schweiz, Deutschland und im Elsass zur Verfügung zu haben.
  • Das Ehepaar Gutzke wird vom Komitee die Aufgabe übertragen ein Schwestern-Mutterhaus zu gründen. Als Gebäude wird ihnen die Pilgerhütte zur Verfügung gestellt.
  • Die Möglichkeiten des Einsatzes in Gemeinden ist zunächst gering.
  • In der Psychiatrischen Klinik Schlössli im schweizerischen Oetwil am See und mit dem Erwerb des Erholungs- und Kinderheims in Bad Dürrheim / Schwarzwald stellen sich erste diakonische Aufgaben, die für die Zukunft der Schwesternschaft richtungsweisend sind.

 

1925 - 1937
Das junge Werk formiert sich in den ersten zwölf Jahren. Nach nur vier Jahren gehören bereits hundert Schwestern dazu. Die geistliche Ausrichtung wird als Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft nach den drei "evangelischen Räten" definiert.

1937 – 1955 Expansion
Das Mutterhaus erwirbt verschiedene Heime und gründet innert zwei Jahr-zehnten zwölf eigene Arbeitszweige.
 

1955 – 1980 Höhepunkt
Schwesternschaft erreicht in den sechziger Jahren mit 324 Schwestern ihre Höchstzahl. In den siebziger Jahren zeigen sich erste Anzeichen rückläufiger Tendenzen.
 

1980 – … Konzentration
In den 80iger Jahren trifft sich die Gemeinschaft zu Einkehrtagen, um Grundfragen für die Zukunft zu klären. Folgende Punkte werden als verbindlich von allen Schwestern anerkannt:

  • Ausdrückliche Neubesinnung auf die drei „Evangelischen Räte“
  • Die Tracht soll beibehalten werden.
  • Nur solche Aufgaben werden übernommen oder beibehalten, die die Schwesterngemeinschaft geistlich und wirtschaftlich selbständig führen kann
  • Besonderer Schwerpunkt der Tätigkeit wird die Altenpflege.

Der Weg im 21. Jahrhundert

Mit abnehmender Schwesternzahl mussten zur Bewältigung der Aufgaben und Dienste immer mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingestellt werden. Heute sind wir eine Schwesterngemeinschaft von 140 Schwestern die etwas mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland und der Schweiz beschäftigt.

Diese Entwicklung geht nicht spurlos an unserem Leben vorüber. Wir sind daran Strukturen zu entwickeln, in denen wir uns zum einen als Arbeitgeber profilieren können, und die auf der anderen Seite eine geistliche verbindliche Lebensge-meinschaft lebbar machen.

Gleichzeitig wollen wir offen sein für die Aufträge, die Gott für uns bereit hält und für Wege, die er uns führen möchte.

Keine News in dieser Ansicht.

Um sich für den Freundesbrief anzumelden, bitte geben Sie hier Ihren Namen und Ihre Email an.


jetzt anmelden »